Ein Roman über das Leben in einer Subkultur, geprägt von elektronischer Musik, Partys, Liebe, Drogen und Hedonismus.
Von einem Festival in den wilden 2020er Jahren.
Die Erzählung einer Liebesgeschichte.
Bald erhältlich in der Berliner edition subkultur.

„Näherte man sich dem Floor, musste man ein großes Tor aus Ästen passieren, das in einem goldenen, warmen Licht erstrahlte. Von den Bäumen, die den Floor überdachten, hingen Glühbirnen, Lampenschirme, Stoffe, Traumfänger, Vogelhäuser und, und, und. Alles wurde von einer angenehm unaufdringlichen, aber dafür umso wirkungsvolleren Lichtshow in Szene gesetzt. Mal waberten Lichtstrahlen über die Tanzfläche, dann wieder war alles nur noch goldgelb und warm in den Baumkronen angestrahlt. In der Mitte des Floors hing ein riesiger Kronleuchter, der ab und an vom Wind in verschiedene Richtungen geweht wurde. Das DJ Pult war etwas erhöht und geschmückt mit Baumrinde, Moos und daraus hervorsprießenden Blumen. Der Blick auf die Tanzfläche zeigte ein Meer aus Köpfen und Händen, die wellenartig auf und nieder, vor und zurück tanzten. Zum Teil wild und bunt verkleidet. Mal alleine, mal zu zweit, mal in Gruppen. Es war verrückt, was für ein Meer aus Kuriositäten sich auf einem Floor bilden konnte, wenn dieser bunte Zirkus über den Menschenmassen schwebte. Das kam jetzt in der Dunkelheit richtig schön zur Geltung.“